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Wir sind für Sie aktiv
 

Für unsere Kunden sind wir laufend aktiv.  Wir kümmern uns nicht nur um die Versorgung unserer Kunden mit dem hochwertigen Brennstoff Holz. Im Interesse unserer Kunden beobachten wir ständig den Holzmarkt und versuchen das Holz günstig einzukaufen.

Der Gesetzgeber hat uns und unsere Mitbewerber mit einem nicht unerheblichen Kostenfaktor belastet. Bisher konnten wir das Holz zur Brennholzherstellung mit einem ermäßigten Mehrwertsteuersatz von 7% belegt einkaufen. Diese Ermäßigung ist jetzt leider ein Stück weiter weggefallen.

Wir haben jetzt teilweise einen Umsatzsteuersatz von 19% auf die Langholzeinkäufe an unsere Lieferanten zu entrichten. Mit zeitlicher Verzögerung erstattet das Finanzamt zwar die  zu viel entrichtete Umsatzsteuer. Doch wir müssen diese Beträge erst einmal vorfinanzieren.

2010 haben die Forstämter im Vergleich zum Vorjahr  an der Preisschraube gedreht, und die Preise pro RM Stammholz um 3,00€ angehoben. Hinzu kommt die zusätzlich per Vorkasse zu entrichtende Umsatzsteuer. Die nächste Erhöhung für diesen Winter wurde bereits inoffiziell angekündigt. Die Rohholzpreise steigen um weitere 5,00€/ Raummeter (Ster). Die Beschaffungskosten für die Brennholzerzeuger sind somit innerhalb von 20 Monaten netto um fast 28 % und brutto um ca. 35 % gestiegen.

Ein Ende dieser Entwicklung ist leider noch nicht absehbar.

Im Gegensatz zu anderen Anbietern bieten wir unseren Kunden ausschließlich aus kontrolliertem Anbau an. Unsere Lieferanten garantieren uns schriftlich, dass wir ausschließlich nach FESC zertifiziertes Holz anbieten können. 

Da die Zertifizierungsmaßnahmen mit erheblichen Kosten für die Waldbesitzer, Einschlagunternehmen, Spediteure verbunden sind (z. B. durch umweltschonende Schmier- und Betriebsstoffe) können wir unsere Ware nicht so günstig anbieten, wie Mitbewerber, die den ökologischen Aspekten weniger Bedeutung beimessen.

Für das von uns angebotene Holz aus heimischen Wäldern ist die Nachhaltigkeit im deutschen Waldgesetz geregelt.

 

Wir haben aktiv an den  Kriterien  des Qualitätszeichens der Bundesverbandes Brennholzhandel und Brennholzproduktion (dem ersten dieser Art in Deutschland) mitgearbeitet und halten dies für den ersten wichtigen Schritt auf dem Weg zu einem transparenten Markt.

Qualitätskriterien für Scheitholz

 

Erlassen vom Bundesverband Brennholzhandel und Brennholzproduktion im März 2007 und mehrheitlich beschlossen vom Bundesvorstand am 11.März 2007 in

Merenberg, Westerwald. Diese Kriterien werden fortgeführt und entsprechen der aktuellen Auffassung des Verbandes. Verbandsmitglieder sind nicht verpflichtet, das Qualitätszeichen zu führen. Qualitätszeichen führende Betriebe müssen aber Mitglied des Verbandes sein und den Kriterien entsprechend handeln, wenn Sie Holz unter dem Qualitätszeichen des Bundesverbandes anbieten.

Die Qualitätskriterien sollen dem Kunden und Händlern gleichermaßen Sicherheit bieten. Das Führen des Qualitätszeichens ist eine freiwillige Selbstkontrolle des Qualitätszeichen führenden Betriebes und ein Bekenntnis zu transparentem und ehrlichem Handel.

 

 

Damit Erzeuger/Händler das Gütezeichen des Verbandes führen dürfen,

müssen folgende Voraussetzungen erfüllt sein:

 

I. Mengen und Maße

1. Der Erzeuger/Händler muss dem Kunden die Qualität und die Menge der bestellten und gelieferten Ware erklären können. Hierzu gehört selbstverständlich auf

Wunsch des Kunden eine ausführliche Beratung über die richtige Lagerung und die richtige Art der Verfeuerung des Holzes. Hierbei ist die Feinstaubproblematik und

auch der Hinweis auf mögliche Folgen von einer unsachgemäßen Verbrennung des Holzes nicht außer Acht zu lassen.

 

2. Der Erzeuger/Händler muss in der Lage sein, dem Kunden das Mengenverhältnis zu erklären und den Schüttkubikmeter (sm = 1m³ geschüttet) wie folgt definieren:

Ein Schüttkubikmeter (sm) ist die Menge Scheitholz bis 50 cm Länge, die ein Behältnis 1 x 1 x 1 Meter geschüttet füllt, wobei ein Untermaß nicht zulässig ist. Ein

Rückrechnen des sm auf andere Maßeinheiten verbietet sich aufgrund der Vielzahl der dies erschwerenden Einflüsse auf das Scheitholz (Nässe, Scheitgröße,

Scheitlänge).

 

Der Raummeter bezeichnet die Menge an gespaltenen Scheiten ab 50 cm Länge, die im nassen Zustand auf 1 Meter Länge, 1 Meter breit und 1,04 m hoch geschichtet

werden.

 

Alternativ kann die Holzmenge in Heizwert Hu [kWh] bzw. Gewicht [kg] gemessen auf einer geeichten Waage, Rohdichte [kg/fm] laut Literaturwert und durchschnittlich ermittelter Holzfeuchte [%] abgerechnet werden. Die heute noch handelsüblichen Mengenbezeichnungen Festmeter (fm) und Raummeter (rm) sind seit 1969 nicht mehr reguläres Regelwerk aber Handelsbrauch. Der Festmeter bezeichnet landläufig die reine Holzmasse ohne Einschlüsse, der rm = Raummeter (oder Ster) den mit Meterscheiten zu einem Würfel aufgeschichteten Kubikmeter.

 

3. Die Scheite sollten eine Länge der Querschnittskanten von 15 cm nicht überschreiten. Als „Richtmaß“ kann ein Feld einer Baustahlmatte genommen werden.

 

4. Scheite werden standardmäßig in Längen 20, 25 cm, 33cm, 50 cm sowie 100 cm oder den Produktionsbedingungen des Händlers entsprechend angeboten. Bei

abweichenden Längen vom Erzeuger/Händlerangebot ist der Erzeuger/Händler berechtigt, Aufpreise auf die Angebotspreise zu berechnen, wenn der Kunde andere als die in der Produktpalette gelisteten Längen bestellt. Scheite mit einer Länge ab 50 cm werden in der Mengeneinheit Raummeter angeboten.Je Scheitlängensortiment kann ein festes Über-/Untermaß angeben werden, z.B. 50 cm +/- 3 cm, 33 cm +/- 2 cm, 25 cm +/- 2 cm, 20 cm +/- 1 cm.

 

5. Bei der Messung der Holzfeuchte sind ein oder auf Wunsch des Kunden auch

mehrere Scheite mittlerer Stärke aufzuschlagen und die Feuchtigkeit innen im Scheit nach der 3-Punkt-Methode von HEISE / KRÄMER zu messen.

Hierbei sind 3 Messungen mit einem elektrischen Widerstandsmessgerät pro Scheit vorzunehmen: jeweils 1 Messung im Abstand von ca. 5 cm vom Hirnholzende sowie eine Messung in Scheitholzmitte quer zur Faser.

Die erste Messung erfolgt mittig an der frisch aufgeschlagenen Seite des Scheites.

Die 2. und 3. Messung erfolgt jeweils in der Mitte zwischen der 1. Messstelle und der Scheitober- bzw. Unterkante.) Aus den 3 Messwerten ist der Mittelwert zu bilden durch (M1 + M2 + M3) / 3. Ist Holzfeuchte in einem oder 2 Scheiten größer als 25 %, sind 3 weitere Scheite mittlerer Stärke aufzuschlagen und zu messen.

Mit diesen Scheiten wird der Vorgang wiederholt. Weist auch hier ein Scheit einen Durchschnittswert von mehr als 25 % auf, ist der Vorgang ein drittes Mal zu wiederholen. Weist auch hier ein Scheit einen Durchschnittswert von mehr als 25 % auf, darf das Holz nicht als trocken verkauft werden. Dann wird aus den 9 Holzfeuchtemessungen ein Mittelwert gebildet. Entweder wird die Lieferung umgetauscht oder es kann ein Preisabschlag nach einem noch festzulegenden Rechenverfahren angeboten werden.

Weitere Informationen zur Messmethode gibt es auf der Homepage des Verbandes www.bundesverband-brennholz.de