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Der Weg vom Baum zum Scheit
 

 

Der erste Arbeitsschritt im Wald ist das Fällen des Baumes. Diese Arbeit kann motormanuell mit Säge, Hammer und Fällkeil oder aber voll mechanisch erfolgen. In der Regel werden heute die Bäume maschinell gefällt und auch im gleichen Arbeitsgang aus der Parzelle abgefahren.

Das Holz wird dann am Wegesrand oder auf extra dafür vorgesehenen Plätzen zu Poltern aufgeschichtet zwischengelagert.

 

 

Die Abfahrt erfolgt dann je nach Größe und Ausstattung der Abnehmer per Langholz LKW, oder Schlepper mit Rückewagen.

Im nächsten Schritt wird das Holz zuerst gespalten und dann auf die gewünschte Länge gesägt.

Auch hier sind die Mechanisierungsgrade höchst unterschiedlich von dem Einsatz hochmoderner Maschinen (Säge-Spalt- Automaten) bis zum Einsatz von Kreissäge und Spalthammer gibt es fast unendliche individuelle Gestaltungsmöglichkeiten.

Die Holzscheite werden dann getrocknet. Dies geschieht entweder in Trockenkammern durch zusätzlichen Energieeinsatz. Setzt der Produzent bei der Trocknung auf Energie aus Strom oder fossilen Brennstoffen verschlechtert sich natürlich die Energiebilanz des angebotenen Holzes.

Das Heizen mit kammergetrocknetem Holz kann somit nicht mehr so umweltfreundlich sein wie das mit Holz aus Lufttrocknung.

Alternativ wird das Holz unter Blechen, Planen, Schuppen, und Folientunneln auschließlich durch die Nutzung des Windes getrocknet (Lufttrocknung). Dieser Weg benötigt zwar mehr Zeit, verbraucht aber keine zusätzlichen fossilen Energien.

Haben Sie einmal einen Holzscheit an einer windgeschützten Stelle gelagert und im Laufe eines Jahes gewogen?- Das Ergebnis wird Sie vielleicht verblüffen, denn das Gewicht verändert sich laufend.

Aus diesem Grund raten wir unseren Kunden den Brennstoff Holz genau zu dem Zeitpunkt zu kaufen an dem man früher Öl kaufte:- Im Frühsommer. -

Sie werden fragen warum? Die Antwort ist nicht schwer, denn je früher Sie Ihr Holz erwerben, desto positiver können Sie die Lagerung und Resttrocknung bei sich zu Hause gestalten,- und Sie können dabei zusehen wie Ihr Holz den letzten Schritt zu einem hochwertigem Energieträger macht. Hier beraten wir Sie gerne.

Jede Holzsorte hat ihre besonderen Brenneigenschaften und Charakteristika. Oft sind es Kleinigkeiten die den Verbrennungsprozess stören. Wir als Ihr kompetenter Brennholzanbieter helfen Ihnen gerne das richtige Holz für Ihre Bedürfnisse zu finden.

Eiche zeichnet sich bei der Verbrennung durch eine  blaue Flamme aus, wie man sie sonst sehr häufig bei nassem oder vorgelagerten Holz, oder aber bei einer zu geringen Sauerstoffzufuhr findet.

Die blaue Flamme ist jedoch das Zeichen für eine geringe Verbrennungstemperatur. Dies hat zur Folge, dass der Rauch nur langsam im Schornstein aufsteigt, und sich viele Partikel absetzen können. Über einen längeren Zeitraum kann so der Schornstein verstopfen. Ein Kaminbrannt kann die Folge sein.
Die Esche hingegen verbrennt mit einer roten Flamme. Diese ist wesentlich wärmer als die Blaue Flamme bei der Eiche, aber nicht so heiß wie die gelbe Flamme der Esche.

Eiche und Esche sind Harthölzer.

Da Hart- und Weichhölzer sehr unterschiedliche Eigenschaften haben mischen wir Hart- und Weichholz nicht.

Mit Eiche- Esche gemischt erwerben Sie einen hochwertigen Brennstoff zu einem attraktiven Preis.

Mit fundierten Kenntnissen zur Brennholzlagerung helfen wir Ihnen bei Fragen zum Trockenvorgang.

Auch bei Problemen mit der Verbrennung des Energieträgers Holz ist der serviceorientierte Brennholzhändler Ihr erster Ansprechpartner.